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Persönlich

Bruststraffung

Wenn die Form stimmt — aber die Festigkeit fehlt.

Bruststraffung

Was sich verändert hat, lässt sich wieder in Ordnung bringen.

Viele Frauen beschreiben es so: Die Brust ist da, das Volumen ist da — aber irgendwas stimmt nicht mehr. Nach einer Schwangerschaft, nach dem Stillen, nach einem Gewichtsverlust oder einfach mit der Zeit. Die Haut hat nachgegeben. Die Form hat sich verändert. Das Gefühl, sich im Spiegel wohlzufühlen, ist geblieben — aber es passt gerade nicht mehr zusammen.

Eine Bruststraffung setzt genau hier an. Sie verändert nicht das Volumen — sie gibt der Brust ihre Form und Position zurück. Das klingt technisch, ist aber im Ergebnis etwas sehr Persönliches.

Bei IMAGO besprechen wir offen, ob eine Straffung allein ausreicht, ob eine Kombination mit einem Implantat sinnvoll ist — und welche Narbenführung in Ihrer Situation die beste Wahl ist.

Was ist eine Bruststraffung (Mastopexi)?

Bei einer Mastopexi wird überschüssige Haut entfernt und das Brustgewebe neu geformt und angehoben. Die Brustwarze wird dabei in eine höhere, natürliche Position gebracht. Das Ergebnis ist eine festere, gehobene Brust — mit der gleichen Gewebemenge wie zuvor.

Je nach Ausmaß der Erschlaffung (dem sogenannten Ptosis-Grad) gibt es unterschiedliche Techniken. Bei leichter Ptosis kann eine periareolässäre Schnittführung ausreichen. Bei stärkerer Ptosis ist eine vertikale oder T-Schnitt-Führung notwendig, die ein stabileres und dauerhafteres Ergebnis liefert.

Fehlt neben der Form auch Volumen, kann die Straffung mit einem Implantat kombiniert werden. Das besprechen wir in der Beratung individuell.

  • Mastopexi ohne Implantat: Straffung und Formgebung mit körpereigenem Gewebe — geeignet bei ausreichendem Volumen
  • Mastopexi mit Implantat: Kombination aus Straffung und Augmentation — für Volumen und Form in einem Eingriff
  • Periareolässäre Technik (Benelli): Narbe nur am Areolenrand — bei leichter Ptosis
  • Vertikale oder Ankertechnik: Stabileres Ergebnis bei stärkerer Erschlaffung — Narben verblassen mit der Zeit

Für wen ist eine Bruststraffung geeignet?

Eine Bruststraffung eignet sich für Frauen, deren Brust in ihrer Position oder Form verändert ist — durch Gewichtsveränderungen, Schwangerschaften oder den natürlichen Alterungsprozess.

  • Frauen nach Schwangerschaft und Stillen, bei denen das Brustgewebe erschlafft ist
  • Frauen nach einem deutlichen Gewichtsverlust, der die Brust in Form und Lage verändert hat
  • Frauen, bei denen die Brust altersbedingt an Festigkeit verloren hat
  • Frauen, die sowohl Volumen als auch Form wiederherstellen möchten (Kombination mit Implantat möglich)
  • Frauen, die sich eine natürlichere, gehobene Position wünschen — ohne extreme Veränderung

So läuft die Behandlung ab

01

Beratung & Befundaufnahme

Wir schauen uns gemeinsam an, wie stark die Ptosis ausgeprägt ist, ob ein Implantat sinnvoll wäre und welche Schnittführung die beste Wahl für Ihre Situation ist. Kein Standardplan — eine individuelle Einschätzung.

02

Planung

Wir legen die Technik, die Narbenführung und ggf. Implantatgröße fest. Alle Entscheidungen werden gemeinsam mit Ihnen getroffen — mit realistischen Erwartungen.

03

Eingriff

Die Mastopexi findet in Vollnarkose statt und dauert je nach Methode 2–3 Stunden. Die Schnittführung wird so gewählt, dass Narben mit der Zeit möglichst unauffällig werden.

04

Nachsorge

Stütz-BH für mehrere Wochen, regelmäßige Kontrollen, persönliche Betreuung. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach 3–6 Monaten, wenn Schwellungen vollständig abgeklungen sind.

Was Sie erwarten können

Eine Bruststraffung gibt der Brust ihre gehobene, straffe Form zurück — das ist ein deutlich sichtbares Ergebnis. Narben sind zunächst sichtbar, verblassen aber mit der Zeit und werden durch die Wahl der Schnittführung so diskret wie möglich gelegt.

Das endgültige Ergebnis ist nach etwa 3–6 Monaten zu beurteilen. Wie lange das Ergebnis hält, hängt von Faktoren wie Gewichtsveränderungen, weiteren Schwangerschaften und der Hautqualität ab.

Viele Patientinnen berichten, dass sie sich nach der Straffung wieder in Kleidung wohlfühlen, die sie vorher gemieden haben — ein kleiner, aber bedeutsamer Unterschied im Alltag.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Implantat zur Bruststraffung?

Nicht zwingend. Wenn ausreichend Volumen vorhanden ist und nur die Form und Lage korrigiert werden soll, ist eine reine Straffung möglich. Wenn Volumen fehlt oder gewünscht wird, kann ein Implantat sinnvoll sein. Das klären wir in der Beratung.

Wie sehen die Narben nach einer Bruststraffung aus?

Narben sind unvermeidlicher Teil des Eingriffs. Wir wählen die Schnittführung so diskret wie möglich — am Areolenrand, vertikal nach unten oder in der Unterbrustfalte. Narben sind anfangs rötlich und sichtbar, verblassen aber über 12–18 Monate erheblich. Die Heilung ist individuell verschieden.

Nach Schwangerschaft und Stillen: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Wir empfehlen, mindestens 6 Monate nach dem Abstillen zu warten — damit sich das Brustgewebe vollständig zurückgebildet hat und das Ergebnis stabil geplant werden kann. Wenn weitere Schwangerschaften geplant sind, ist es sinnvoll, die Straffung erst danach durchführen zu lassen.

Kann ich nach einer Bruststraffung noch stillen?

In vielen Fällen ja, insbesondere wenn die periareolässäre oder vertikale Technik gewählt wird und die Milchgänge möglichst geschont werden. Eine absolute Garantie kann jedoch nicht gegeben werden. Wenn die Stillfähigkeit für Sie ein relevantes Kriterium ist, sprechen wir das offen in der Beratung an.

Was kostet eine Bruststraffung?

Die Kosten hängen von der gewählten Technik und dem individuellen Aufwand ab. Eine Kombination mit einem Implantat erhöht die Kosten entsprechend. Nach der Beratung erhalten Sie ein transparentes Angebot. Ratenzahlung ist möglich.

Wie lange sind die Ergebnisse einer Bruststraffung stabil?

Das Ergebnis ist dauerhaft — aber die Brust unterliegt weiterhin natürlichen Veränderungen durch Gewichtsschwankungen, Schwangerschaft oder Alterung. Eine gesunde, stabile Lebensweise unterstützt das langfristige Ergebnis.

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

Eine Bruststraffung ist kein Einheitseingriff. Wir planen individuell, erklären verständlich und begleiten Sie durch den gesamten Prozess — von der ersten Frage bis zum letzten Kontrolltermin.

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